Filme

Mary & Max – Eine interkontinentale Freundschaft

Mary und Max verbindet eine besondere Freundschaft, die alle bestehenden platonischen und romantischen Grenzen sprengt. Der Film ist zum Schmelzen schön, steinerweichend niedlich, besitzt einen eigenen entwaffnenden Humor und zielt mit seiner tief verwurzelten Melancholie mitten ins Herz. Gegen Ende wird der Zuschauer in ein Wechselbad der ausufernden Emotionen gestürzt und in diesen Momenten beweist der Film sein einzigartiges Wesen zwischen Knuddelplastik und ernster Melancholie. Entstanden ist ein in Schwarzweiß- und Sepiatönen getauchter Film, der irgendwo zwischen dem sanften Anarchismus von Harold and Maude und der cartoonigen Liebenswürdigkeit von Wallace & Gromit – Alles Käse zu finden ist.

Asperger-Syndrom im Film – offen und direkt

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Adam
Adam darf neben (500) 500 Days of Summer als der romantischste Nicht-Liebesfilm des Jahres bezeichnet werden, versteht er doch wie kein anderer, die Thematik von AS auf amüsante und doch einfühlsame Art dem Zuschauer begreiflich zu machen und in Form einer ernüchternden Liebesgeschichte zu verdeutlichen.

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Ben X
Ben leidet an seiner Andersartigkeit, seitdem er denken kann. Um seinem Leben als Außenseiter zu entfliehen und mit seinem AS zurechtzukommen, verkriecht er sich Tag und Nacht in einem Online-Rollenspiel. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen dabei immer mehr.

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Mozart und der Wal
Hier treffen und verlieben sich gleich zwei halbautistische Menschen (Josh Hartnett und Radha Mitchell), was eine Reihe von Komplikationen mit sich bringt. Das Besondere an Mozart and the Whale ist, dass gezeigt wird, wie autistisch Veranlagte sich in der Gesellschaft zurecht finden und was für Probleme sich diesen im Alltag stellen.

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My Name is Khan
Shahrukh Khan versucht sich als Forrest Gumps Bruder im Geiste. Ein in den USA lebender Inder, der das Asperger-Syndrom aufweist, wird mit doppeltem Rassismus konfrontiert und fühlt sich verpflichtet, dieses Unrecht dem US-Präsidenten mitzuteilen.

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Snow Cake
Alex (Alan Rickman) fühlt sich am Tod eines Mädchens schuldig und möchte der Mutter (Sigourney Weaver) sein Bedauern ausdrücken. Diese scheint von dem Tod der Tochter jedoch völlig unbekümmert zu sein. Erst mit der Zeit merkt Alex, dass die Mutter durch ihr AS auf ihre eigene Weise trauert.

Asperger-Syndrom im Film – unausgesprochen und angedeutet

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Die Eleganz der Madame Michel
Madame Michel lebt ihr ganzes Leben als Hausmeisterin und begnügt sich mit einer kleinen Hausmeisterwohnung, Hauptsache sie kann sich nach getaner Arbeit in ihre Bücher stürzen und ihrer Routine nachgehen. Dieser französische Film ist eine realistische, ehrliche und schöne Art, einen autistisch veranlagten Menschen darzustellen.

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Lars und die Frauen
Lars (Ryan Gosling) ist der Inbegriff des ewigen Junggesellen im karierten Flanellhemd. Bis er eines Tages Post bekommt und seiner Familie seine neue Freundin Bianca vorstellt. Eine Gummipuppe, die für ihn die Welt bedeutet und die er behandelt, als wäre sie lebendig. Lars und die Frauen ist ein zutiefst sensibler und feinfühliger Film, der nicht Lars geistigen Zustand, sondern sein Schrei nach Liebe in den Mittelpunkt rückt.

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Der letzte schöne Herbsttag
Mit Der letzte schöne Herbsttag kann der Zuschauer eine bitter-süße Beziehungsromanze voll entwaffnendem Charme und hintergründigen Humor zwischen zwei Mitdreißigern erleben, die beide ihr eigenes Kreuz zu tragen haben und sich durch ihre jeweiligen Psychosen auf die Nerven fallen.

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Punch-Drunk Love
Barry Egon (Adam Sandler) ist bereits von alltäglichen Kleinigkeiten überfordert und kapselt sich von seinen Schwestern, die ihn ohnehin nicht verstehen, ab und wünscht sich nichts sehnlicher als Zuneigung und Liebe. Punch-Drunk Love ist ein ungewöhnlicher Film, der wie sein Protagonist über viele Ecken und Kanten verfügt, aber im Kern pure Romantik bietet.

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The Social Network
Die Anfänge von Facebook verpackt The Social Network in einem Thriller, der den Gründer Mark Zuckerberg als halbautistischen, sozial unanpassungsfähigen Unsympath darstellt, der aber letzten Endes auch nur ein Opfer seiner selbst ist.

 

A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn, Willkommen Mr. Chance, Spanglish und Somersault – Wie Parfum in der Luft fallen ebenfalls ins unausgesprochene Halbautisten-Schema.

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Der kalte Himmel

Der sechsjährige Felix, Sohn des einfachen Hopfenbauers Paul, ist ein introvertierter Einzelgänger. Allein für sich lauscht er dem Radio und kennt alle Wetterberichte des vergangenen Jahres auswendig. Kaum jemand ahnt, dass der Sonderling auf seine Weise hochintelligent ist: Felix hat eine grosse Vorliebe für Zahlen, kann blitzschnell Kopfrechnen, obwohl es ihm niemand beibrachte. Bei seiner Einschulung scheitert er jedoch an den einfachsten Aufgaben. Er kann nicht still sitzen und versteht nicht, was die Lehrerin von ihm will. In den Augen anderer Eltern ist er schlecht erzogen, der Rektor will ihn auf die Hilfsschule schicken, und die abergläubische Grossmutter organisiert mit dem Dorfpfarrer gar eine Teufelsaustreibung. Allein seine Mutter Marie stemmt sich gegen diese Wand der Ablehnung. Maries letzte Hoffnung ist der junge Kinder- und Jugendpsychiater Niklas Cromer. Trotz grosser Bedenken ihres Mannes, der sich für den Hof finanziell übernommen hat, reist Marie mit Felix nach Berlin, wo der idealistische Facharzt das rätselhafte Verhalten des Jungen genauer untersuchen will.

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Extrem laut und unglaublich nah

Der zehnjährige Oskar (Thomas Horn) hat seinen Vater (Tom Hanks) bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center vom 11. September verloren. Während sich seine trauernde Mutter (Sandra Bullock) immer mehr verschließt, begibt sich Oskar auf eine katharsische Reise, um zu lernen, mit dem Verlust zu leben. Der Junge weigert sich hartnäckig an das zu glauben, was er nicht mit eigenen Augen sehen kann. Auf der Suche nach Informationen über eine Schlüsselbox, die er im Schrank seines Vaters gefunden hat, landet Oskar schließlich in New York und trifft dabei eine Reihe von Menschen, die alle auf ihre Weise mit ihrem Verlust umgehen müssen.

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Das Pferd auf dem Balkon

Der 10jährige Mika ist anders: Er liebt Mathematik, sagt immer nur die Wahrheit und erkennt Sachen, die andere übersehen. Mit Menschen kann er zwar wenig anfangen, Freunde hätte er aber schon gerne. Eines Nachts hört er ein Wiehern – da ist tatsächlich ein Pferd auf dem Balkon der Nachbarwohnung. Das Pferd gehört Sascha, der in großen Schwierigkeiten steckt. Mika verbringt jede freie Minute mit dem Hengst, und als er das erste Mal auf dessen Rücken sitzt, ist er wie verwandelt.
Die gleichaltrige Dana, die gerne behauptet, eine indische Prinzessin zu sein, will Mika dabei helfen, ein neues Zuhause für das Rennpferd zu finden. Doch dafür muss es nicht nur vor dem Schlachthof gerettet werden, sondern auch vor zwei Gangstern, denen Sascha Geld schuldet.

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Im Weltraum gibt es keine Gefühle

Simon leidet unter dem sogenannten Asperger-Syndrom, einer milden Form von Autismus. Mit Gefühlen und anderen Menschen tut er sich schwer, lediglich zu seinem älteren Bruder Sam konnte er im Laufe seines Lebens so etwas wie eine Beziehung aufbauen. Als Sam mit seiner Freundin zusammen zieht, sieht er sich deshalb gezwungen seinen kleinen Bruder mitzunehmen. Doch Simsons Verhalten und sein Kontrollzwang belasten die Beziehung zwischen Sam und seiner Freundin so sehr, dass sie schließlich zerbricht. Um die Ordnung wieder herzustellen, beschließt Simon Sams Freundin zurückzuholen. Da das nicht klappt, kommt ihm die Idee eine neue Freundin für Sam zu finden. Weil er es nicht anders kennt, versucht er streng wissenschaftlich die "ideale" Partnerin für seinen Bruder zu finden. Doch er hat eines übersehen: Gefühle sind niemals nur rational.

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